Vorsorgen für Krisen und Katastrophen

Vorbereitung zahlt sich aus
Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Dennoch erleben wir, dass auch in Deutschland Krisen unsere gewohnten alltäglichen Abläufe stören. Aktuelles Beispiel ist ein mehrtägiger großflächiger Stromausfall in Berlin im Januar. Durch Cyberattacken, Desinformation oder Sabotage finden Angriffe auf Infrastrukturen, Meinungsbildung und Zusammenhalt statt. Extreme Wetterereignisse nehmen wegen des Klimawandels zu. Wenn etwas passiert, ist es besser, vorbereitet zu sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen grundlegend überarbeiteten Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ nebst praktischen Checklisten veröffentlicht. Der Ratgeber ist kostenlos im Rathaus erhältlich und fasst Vorbereitungs- und Handlungsempfehlungen für verschiedene Notsituationen zusammen. Er zeigt auf, wie man sich in einfachen Schritten auf mögliche Unterbrechungen des Alltags oder Krisen vorbereiten und diese meistern kann. Eins vorweg: Haushalte sollten sich möglichst 10 Tage selbst versorgen können. Das bedeutet: Wasser und Essen, medizinische Versorgung und Hygiene für den Notfall sicherzustellen. Aber auch ein Vorrat für zumindest 3 Tage hilft schon sehr. Darauf können Sie schrittweise aufbauen.